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IV:
IDEALISMUS
Reinster
Idealismus deckt sich unbewußt mit tiefster Erkenntnis.
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I:11/328
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nötig aber ist es, immer wieder zu erkennen, daß der
Idealismus nicht etwa eine überflüssige Gefühlsäußerung
darstellt, sondern daß er in Wahrheit die Voraussetzung zu
dem war, ist und sein wird, was wir mit menschlicher Kultur bezeichnen,
ja daß er allein erst den Begriff „Mensch" geschaffen
hat. Dieser inneren Gesinnung verdankt der Arier seine Stellung
auf dieser Welt, und ihr verdankt die Welt den Menschen: denn sie
allein hat aus dem reinen Geist die schöpferische Kraft geformt,
die in einzigartiger Vermählung von roher Faust und genialem
Intellekt die Denkmäler der menschlichen Kultur erschuf. |
I:11/327
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| Der
Arier ist nicht in seinen geistigen Eigenschaften an sich am größten,
sondern im Ausmaße der Bereitwilligkeit, alle Fähigkeiten
in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen. Der Selbsterhaltungstrieb
hat bei ihm die edelste Form erreicht, indem er das eigene Ich dem
Leben der Gesamtheit willig unterordnet und, wenn die Stunde es
erfordet, auch zum Opfer bringt. |
I:11/326
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| Ohne
seine ideale Gesinnung wären alle, auch die blendendsten Fähigkeiten
des Geistes nur Geist an sich, äußerer Schein ohne inneren
Wert, jedoch niemals schöpferische Kraft. Da aber wahrer Idealismus
nichts weiter ist als die Unterordnung der Interessen und des Lebens
des einzelnen unter die Gesamtheit, dies aber wieder die Voraussetzung
für die Bildung organisatorischer Formen jeder Art darstellt,
entspricht es im innersten Grunde dem letzten Wollen der Natur.
Er allein führt die Menschen zur freiwilligen Anerkennung des
Vorrechtes der Kraft und der Stärke und läßt sie
so zu einem Stäubchen jener Ordnung werden, die das ganze Universum
formt und bildet. |
I:11/327
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| In
der Hingabe des eigenen Lebens für die Existenz der Gemeinschaft
liegt die Krönung alles Opfersinnes. Nur dadurch wird verhindert,
daß, was Menschenhände bauten, Menschenhände wieder
stürzen oder die Natur vernichtet. |
I:11/327
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| Sowie
erst der Egoismus zum Regenten eines Volkes wird, lösen sich
die Bande der Ordnung, und im Jagen nach dem eigenen Glück
stürzen die Menschen aus dem Himmel erst recht in die Hölle. |
I:11/328
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| Man
darf also wohl feststellen, daß nicht nur der Mensch lebt,
um höheren Idealen zu dienen, sondern daß diese höheren
Ideale umgekehrt auch die Voraussetzung zu seinem Dasein als Mensch
geben. |
II:1/417
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